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Liedernacht der modernen Chöre am 24. August 2019

Liedernacht der modernen Chöre am 24. August 2019

Programm der 8. Liedernacht der modernen Chöre 2019

Beginn: 19:00 – 19:20 Uhr

„RAINBOW – pop, jazz and more“ Chorgemeinschaft Speyer

  • Dream a little dream of me                    
  • Cabaret                                                   
  • The rhythm of life                                        

„Inspiration“ MGV Klein-Schifferstadt

  • Uns’re kleine Nachtmusik                       
  • Lean on me                                                       
  • The Lion sleeps tonight

„Modern Chor“ Cäcilia Dudenhofen  

  • Under Pressure                                       
  • Breakaway                                                           
  • Pinball Wizard                

„Cantiamo“ MGV Concordia Schifferstadt

  • Mas que nada                                         
  • Wunder gescheh’n                                             
  • Skandal im Sperrbezirk                   

„Modern Voices Kandel“

  • So Soll es sein    
  • Mambo               
  • Walking down the street                         
                                                                    Pause

„CHORioso“ MGV Lingenfeld

  • A Million Dreams                                             
  • Never Enough                                        
  • Joyful Voices                                               

„Mixtur“ Chor des Kulturvereins Bellheim

  • I See Fire                                                           
  • Lass die Sonne in dein Herz                  
  • This is me                                                  

„Voices“ MGV Frohsinn Rödersheim

  • Logical Song                                         
  • Als wir jüngst in Regensburg waren     
  • Shenandoah                                                 

„Magic Gospel Voices“ MGV Heiligenstein

  • Jesus Christ Superstar                            
  • Wherever you will go                     

„Da-Capo-1854“ MGV 1854 Schifferstadt

  • Frozen                                                                
  • Bohemian Rhapsody                                                                                                                                             Gemeinsames Abschlusslied: September

Konzert „Voller Vorfreude“

Pressebericht des Schifferstadter Tagblatts.

„Liedernacht auf hohem Niveau“

Pressebericht von Susanne Kühner, 2018.

Liedernacht auf hohem Niveau

Beste Unterhaltung: Moderne Chöre sorgen bei MGV 1854 für Hörgenuss

Schifferstadt (suk). Sie waren ein Hingucker auf der Bühne der Waldfesthalle und machten einfach gute Laune: „aCHORat“, ein rund 25 Herren starkes Ensemble aus Harthausen. Erstmals dabei hatten sie direkt neue Fans gefunden bei der Liedernacht der modernen Chöre des MGV 1854, die mit der Qualität der Veranstaltung wieder eine deutlich Marke setzte.

Zehn Chöre, je drei Lieder, viele musikalische Genres. Wer am Samstag in die Waldfesthalle kam, durfte sich über beste Unterhaltung freuen, die noch dazu abwechslungsreich war. Von der Größe und der Besetzung waren die auftretenden Gruppierungen, die nicht nur aus der Pfalz, sondern auch aus Baden-Württemberg kamen, so unterschiedlich wie es die Lieder waren, die für den bunten Melodienabend vorgesehen worden waren.

Nur einmal gab es eine Dopplung: Sowohl „Rainbow“, der moderne Chor der Chorgemeinschaft Speyer, als auch „Vocalis“ vom AGV Liederkranz Sambach hatten „The Rhythm of Life“ mit einem Text von Cy Coleman ausgewählt. Die zu Grunde gelegten Arrangements waren unterschiedlich, so dass zwei verschiedene Klangwelten entstanden. Während die Speyerer sich mit Roger Emerson und reiner Klavierbegleitung eher auf traditionell gleitenden Wogen bewegten, nutzten die Sambacher die pfiffige Richard Barnes-Variante zur instrumentalen Basis aus dem Lautsprecher.

Die Maßstäbe hoch legten „Vocalis“ indessen mit ihrem letzten Stück: Sie wagten sie an die „Bohemian Rhapsody“ der Kult-Band Queen – und bescherten bei präzisen Tempi- und Lautstärkewechseln das Meisterstück in vollem Volumen. Ein großer Klassiker wurde groß interpretiert.

„aCHORater“ Männerchor macht mächtig Laune

Dass reine Männerchöre durchaus in der Neuzeit funktionieren, stellte – wie anfangs angedeutet – „aCHORat“ unter Beweis. Mit Timo Töngi steht den Harthausenern aber auch ein leidenschaftlicher Kreativling vor, der mit Verstand und musikalischem Geschick für Schwung sorgt. Eine regelrechte Musikrevue mit tiefherzigem, energiegeladenem Gesang und vollem Körpereinsatz erlebte das Publikum in der Waldfesthalle, das zu Recht nach Zugabe rief.

Mit purer Lebensfreude wurde die A Cappella-Pop-Nummer „Das Rendezvous“ umgesetzt, nicht weniger herzerfrischend gelang der Roger Cicero-Hit „Zieh die Schuh aus“, der den Männern von Töngi auf den Leib arrangiert worden war. Dass am Ende noch Tom Jones‘ „Sex Bomb“ aus der Songkiste geholt wurde, überraschte weniger, als dass es begeisterte.

Ebenso wenig verwundert waren die Zuhörer darüber, dass auch die folgende Gruppe namens „Abgefahren – der Bahnstadtchor“ aus Heidelberg mächtig Eindruck machte. Der Chor des Stadtteilvereins Bahnbach stand ebenfalls unter Töngis Leitung und setzte sogar „Love Runs Out“ – den rhythmusreichen Megahit der amerikanischen Pop-Rock-Band OneRepublic – nahezu hundert Prozent authentisch um. Beachtenswert: der Einsatz der Solistin am Cajon, einer peruanischen Kistentrommel, der dem ganzen Stück den notwendigen Antrieb gab.

Einen bemerkenswerten Einstand bei der Liedernacht feierte „Mixtur“, der Chor des Kulturvereins Bellheim, der ebenfalls Premierengast war. Leiterin Janina Moeller war mit Herz bei der Sache und wagte mit ihren rund 30 Sänger*innen einen außergewöhnlichen Einstieg in ihr Set: Der Begegnungs-Jodler von Lorenz Maierhofer zog durch die Halle – ein tolles Klangerlebnis und ein einfallsreicher Auftakt, der gleichzeitig das fabelhafte Niveaus des Chores ausdrückte.

So enttäuschte er auch in Folge nicht. Unter die Haut ging das Annie Lenox-Stück „Into the West“, das 2003 zum Film „Der Herr der Ringe“ entstand. Von hoher Emotionalität und Intensität geprägt war die Umsetzung, was zeigte, dass nicht nur Musik gemacht, sondern diese auch empfunden wurde.

Auf Standards aus der Chorliteratur setzten die ersten drei von Dagmar Kopf in souveräner Weise angekündigten Gruppen. Musical-Macher Andrew Lloyd Webber wurde vom Vocalensemble CHORios, dem modernen Chor der Liedertafel Hockenheim, unter anderem zu Gehör gebracht.

Kalifornische Leichtigkeit und luftigen Oldies

Auch die vier Schifferstadter Formationen nutzten bekannte Melodien. Der Große Chor des Paul-von-Denis-Gymnasiums hatte sich beispielsweise für Leonard Cohens „Halleluja“ entschieden, der moderne Chor des MGV Concordia, Cantiamo, arrangierten sich zwischen einem flotten “California Dreaming“ (The Mamas & The Papas) und einem tragenden „The Rose“ (Bette Midler) und „Inspiration“, der moderne Chor des MGV Klein-Schifferstadt bewegte sich zwischen den Prinzen („Alles nur geklaut“) und Ray Charles „(Hit the Road Jack“). Zum letztgenannten Oldie, der locker-luftig ins Ohr ging, klappte das Kollektivschnipsen in der Halle optimal.

Den eigenen Auftritt hoben sich die Gastgeber nach gutem Brauch bis zum Schluss auf. „Da Capos“ Chorleiterin Danai Amann griff ebenfalls auf bekanntes Liedgut aus dem Repertoire des modernen Chors der 1854er zurück und sorgte mit den Sänger*innen zum wiederholten Mal an dem Abend in der Waldfesthalle für die an die Beach Boys angelehnten „Good Vibrations“ – für beste Stimmung also.

Wie eng Sangesfreunde zusammenstehen, zeigte anschaulich das gemeinsame Schlusslied. Rund 300 Frauen und Männer drapierten sich auf kleinstem Bühnenraum und setzten zum letzten musikalischen Aufruf des Abends an: „Clap your hands and sing Halleluja“ – das ließ sich niemand zweimal sagen.

Bericht Liedernacht 2018

Ein Bericht von Kerstin Keppler, 2. Vorsitzende Kreischorverband Speyer.

Highlight der Saison

Schon lange ein Insidertipp ist die Liedernacht der Modernen Chöre in Schifferstadt, zu der der gastgebende Chor Da Capo 1854 zum 7. Mal eingeladen hatte. Am Samstag, den 25. August hatte zwar der Sommer eine kurze Pause eingelegt, aber das machte den 10 teilnehmenden Chören nichts aus. Die Stimmung war grandios. Inzwischen hat sich die Qualität der Veranstaltung herumgesprochen, so dass die Waldfesthalle gut gefüllt war und mehr noch, die Menschenmassen waren ruhig und lauschten gebannt den Beiträgen. Das Angebot war megastark und musikalisch ungemein vielfältig. Schon allein von der Stärke der Chöre, die von 10 bis 60 Aktiven reichte, war alles vertreten, aber auch vom Repertoire wurde alles geboten, was moderne Chöre heute ausmacht und Singen reizvoll erscheinen lässt.

Das Vocalensemble CHORios (Liedertafel 1874 Hockenheim) machte den Anfang und meisterte diese oft sehr unbeliebte Aufgabe bravourös. Ihnen lagen die pathetischem hymnischen Töne genauso, wie packende Rhythmen, was Sie bei „Sweet dreams“ bewiesen. Der kleinste Chor folgte. Fein und von sicherer Intonation und Aussprache waren die Beiträge der Schüler des Paul von Denis Schulzentrum (Oberstufen Chor des Paul von Denis Schulzentrum). Ein Chor mit dem geringsten Altersdurchschnitt und ganz bei der Sache. Wunderschön ihre Interpretation des Hallelujah von Leonard Cohen. Cantiamo (MGV Concordia Schifferstadt) glänzte sehr gefühlsbetont bei Bette Middlers Rose und stimmten nachdenklich bei „Irgendwas bleibt“.  Inspiration (MGV Klein Schifferstadt) zeigten einen völlig neuen Stil, witzig, stimmlich präzise und es war bestimmt nicht „alles nur geklaut“. Rainbow (Chorgemeinschaft Speyer) brachte Jäzziges und Rhythmisches zusammen: Zum Träumen lud „Over the rainbow“ ein und zum Mitgehen ein trotziges, rhythmisches „Auf uns“, auch ohne Weltmeisterschaft.

Mixtur (Chor des Kulturvereins Bellheim) kam alpenländisch fesch daher und begüßte sängerisch alle mit dem Begegnungsjodler, keine gewohnte Chorkost in unseren Breiten. Sie bereiteten den Boden sehr fruchtbar für einen der Höhepunkte des Abends: aChorat (MGV Harthausen). Was die Herren an Witz Humor und Sex Appeal herausließen, brachte die Halle zum Kochen. „Sex bomb“ und „Rendevous“ egal, das Publikum wollte immer mehr hören und vor allem auch sehen. Die erste Zugabe des Abends , ein idealer Rapp, war der Lohn. Danach hatten es die anderen Chöre schwerer, definitiv, denn das war kaum zu toppen. Abgefahren- der Bahnstadchor war im Stil ähnlich, was auch kaum verwunderlich war, da der gleiche Chorleiter dahinter: steckte, peppig und poppig. Don´t stop me now, der Titel von Queen war Programm. Vocalis  (AGV Liederkranz Sambach) war ein wunderbarer Kontrast dazu und meisterte die gewaltige „Bohemian Rhapsody“ exakt und in extravagant hohen Tonlagen, was sie auch bei „Rhythm of life“ unter Beweis stellten.   Da Capo 1854 (MGV 1854 Schifferstadt) setzte den Schlusspunkt und ließ dynamisch und aktiv die Freundschaft in „You´ve got a friend“ und die gute Stimmung in „Good vibrations“ hochleben. Es machte schlicht und einfach Spaß, den wunderbaren Klang zu genießen und den Abend passieren zu lassen.

Zum gemeinsamen „Clap your hands and sing Halleluja“ strömten dann alle auf die Bühne und verhalfen sich so gegenseitig zu den wahnsinnig tollen Gruppenerlebnis, denn was noch schöner ist als allein zu singen, ist es mit einer riesigen Gruppe zu singen, Teil davon zu werden und den Groove gemeinsam zu spüren. Chormusik, das ist eine wunderbare Erfahrung, und die vielen moderne Chöre, die sich an diesem Abend in Schifferstadt trafen, sprechen, pardon singen, eine wunderbare Sprache.

Liedernacht der modernen Chöre am 25. August 2018

Liedernacht der modernen Chöre am 26. August 2017

Fotos unserer letzten zwei Auftritte

Mittlerweile haben wir ein paar schöne Fotos von unserem diesjährigen Konzert online gestellt, die unter folgendem Link zu finden sind:  2017 „DaCapo…mit Gefühl“ 

Außerdem sind unter 2017 „Freundschaftssingen“-Heiligenstein ein paar Impressionen unseres Auftritts zu finden, den wir am Sonntag zu Gast beim MGV Heiligenstein hatten.

Bericht der Chorzeitung „Chorzeit“ zu unserem Konzert 2017

„Da-Capo-1854“ mit dem gewissen Etwas….

Was angekündigt und versprochen war, wurde gehalten: Unter dem vielversprechenden Motto „Da-Capo-1854…. mit Gefühl“ durften die Konzertbesucherinnen und -besucher am Samstagabend den 20. Mai 2017 in der Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums zu recht gespannt sein. Kleine bezaubernde Gesten, in Form einer Süßigkeit und einer individuellen Spruchkarte stimmten auf das Konzert ein. Eine professionelle Bühne und spezielle Lichteffekte setzten alles gekonnt in Szene. Statt Moderation gab es an diesem Abend charmante Dialoge zwischen Dieter Mahr, Gabi Magin und Antoinette Isselhard.

Chorleiterin Danai Amann gelang es vortrefflich ein großartiges Konzert zu präsentieren. Sie motivierte den Chor zu hervorragenden musikalischen Leistungen. Greifbar war die Begeisterung aller Mitwirkenden. Mit „Sunshine in my soul“ ließ der Chor die Sonne in den Herzen aller aufgehen. Freundschaft als unverzichtbarer Lebensinhalt die Botschaft bei “You’ve got a friend”. Mitunter ist Liebe auch schmerzlich und vergänglich, das war in “And so it goes” zu spüren, solistisch von Chorsänger Uli Magin gefühlvoll untermauert.

Urlaubsgefühle kamen beim Popsong “Leuchtturm” auf. Unter die Haut ging die mitreißende Ballade “Halt dich an mir fest” von der deutschen Rockband “Revolverheld”, die “Da-Capo-1854” hervorragend interpretierte. Dazu stellte Danai Aman den erfolgreichen Popsong “I’ll be there for you”  gegenüber, in dem Chorsolistin Patricia Keßler mit ihrer nuancenreichen Stimme zu hören war. Wunderschön melancholisch und voll musikalischer Spannung gesungen wurde der Filmtitel “Over the rainbow”. Dass Liebe und Freundschaft Berge versetzen kann, brachten die Sängerinnen und Sänger im Titel “Ain’t no mountain” zum Ausdruck. Die gefühlvollen Titel “Lean on me” und “Fix you” spendeten Trost und machten Mut. Eine sehr berührende Wiedergabe des Titels “Seite an Seite” gelang den Chorsolisten Marijke Schade und Sebastian Mahr. Gänsehautfeeling pur.

Nicht nur ein Genuss für die Ohren sondern auch für die Augen war die Darbietung des Titels “Too hot to Samba” mit den Tänzerinnen der “Twisters”.

Eine Bereicherung des Konzertes waren die Auftritte des 17-jährigen Sängers und Gitarristen Marius Hardt. Romantisch und gefühlsbetont interpretierte er “Love yourself”, “Wasn’t expecting that” und „More than words“, letzteres im Duett mit Chorsolist Kurt Feth.

Die Instrumentalisten Fabian Strahl (Klavier), Philipp Astheimer (Kontrabass) und Steffen Mahr (Percussion) waren  exzellente Liedbegleiter und begeisterten in den Instrumentalstücken „Everything I do, I do it for you“ und „Tequila“ mit Improvisationskönnen und Rhythmus.

Den krönenden Abschluss des Konzertes bildete  der peppige Titel “Good Vibrations”, und nach Standing Ovations waren Zugaben natürlich Ehrensache.

Berichte zu unserem Konzert 2017 (Schifferstadter Tagblatt und Die Rheinpfalz)

„Da-Capo-1854“ mit dem gewissen Etwas….

Gefühlvolles Hörerlebnis begeisterte am Samstagabend das Publikum

Schifferstadt (ise). Sie haben gehalten, was sie angekündigt und versprochen haben; nämlich ein nicht alltägliches Konzert zu präsentieren. Unter dem vielversprechenden Motto „Da-Capo-1854…. mit Gefühl“ durften die Konzertbesucherinnen und -besucher am Samstagabend in der Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums zu recht gespannt sein, was sich dahinter verbarg, zumal auch einige Überraschungen vorhergesagt wurden. Diese begannen bereits beim Einnehmen des Platzes, auf dem jede Besucherin und jeder Besucher eine kleine Süßigkeit und einige Spruchkarten über Freundschaft und Liebe vorfand, die bereits auf das Konzert einstimmen sollten. Ein großer Bühnenvorbau und diverse Scheinwerfer, die dann auch während des Konzertes für ganz spezielle Lichteffekte sorgten, taten das Ihres dazu. Und anstelle einer sonst üblichen Moderation gab es an diesem Abend Dialoge zwischen Dieter Mahr, Gabi Magin und Antoinette Isselhard, die dabei humorvoll und charmant interessante Ausführungen zu den einzelnen Titeln machten.

Doch zunächst einmal Respekt vor Chorleiterin Danai Amann, der es mit ihrem modernen Chor „Da-Capo-1854“ vortrefflich gelang, ein großartiges Konzert zu präsentieren. Denn sie hatte es verstanden, auf ihren Chor wunderbar einzugehen, ihn zu hervorragenden musikalischen Leistungen zu motivieren und die Inhalte der Titel entsprechend herauszustellen. Dazu gesellte sich die spürbare Begeisterung, die auch jeder Sängerin und jedem Sänger anzusehen war. Mit beschwingtem „Sonnenschein im Herzen“, nämlich mit dem Titel „Sunshine in my soul“ brachte der Chor seine Gefühle der Freude zum Ausdruck, um die Sonne in den Herzen aller aufgehen zu lassen. „Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein“ von Ralph Waldo Emerson zeichnete das Lied “You’ve got a friend” aus, in dem die Freundschaft zwischen zwei Menschen im Mittelpunkt stand. Dass Liebe auch schmerzlich und vergänglich ist, war in dem A-Cappella gesungenen Titel “And so it goes” zu hören, was solistisch von Chorsänger Uli Magin gefühlvoll gesanglich hervorgehoben wurde.

Urlaubsgefühle kamen auf beim Popsong “Leuchtturm”, bekannt durch die Sängerin Nena, was an Sommer, Sonne, Liebe, Strand und Meer erinnerte. Unter die Haut ging auch die mitreißende Ballade “Halt dich an mir fest” von der deutschen Rockband “Revolverheld”, die “Da-Capo-1854” hervorragend interpretierte. Dazu stellte Danai Aman den erfolgreichen Popsong “I’ll be there for you” (Ich bin da für dich) gegenüber, in dem Chorsolistin Patricia Keßler mit ihrer nuancenreichen Stimme zu hören war. Wunderschön in A-Cappellla und voll musikalischer Spannung gesungen wurde auch der Filmtitel “Over the rainbow” (Jenseits des Regenbogens) aus dem Musicalfilm “Der Zauberer von Oz”, in dem die ganze Melancholie des Filmes zum Ausdruck kam. Dass Liebe und Freundschaft Berge versetzen kann, brachten die Sängerinnen und Sänger im Titel “Ain’t no mountain” aus dem Film “Sister act” zum Ausdruck. “Lean on me” (Lehn dich an mich) war der Popsong überschrieben, in dem es darum ging, die Sorgen miteinander zu teilen. Im ruhig gehaltenen Titel “Fix you” galt es, Trost zu spenden und Mut zu machen.

Eine sehr berührende Wiedergabe des Titels “Seite an Seite” von Christina Stürmer gelang den Chorsolisten Marijke Schade und Sebastian Mahr, die mit ihren ausdrucksvollen Stimmen für Gänsehautfeeling sorgten, in dem sie diese “Hymne an die Menschlichkeit” ausdrucksvoll erklingen ließen.

Nicht nur ein Genuss für die Ohren sondern auch für die Augen war die Darbietung des Titels “Too hot to Samba”, denn fünf junge hübsche Tänzerinnen der “Twisters” der Kolpingfamilie heizten die Stimmung in ihren pinkfarbenen Kostümen mit einem gekonnten Samba nochmals kräftig an.

Eine Bereicherung des Konzertes waren ebenfalls die Auftritte des 17-jährigen Sängers und Gitarristen Marius Hardt, Gewinner mehrerer Gesangswettbewerbe, unter anderem “Your voice”. Denn er verfügt über eine sehr markante und interessante Stimme, mit der er in den romantischen und bewegenden Titeln “Love yourself” und “Wasn’t expecting that” für großen Beifall sorgte. Um große Gefühle ging es bei ihm auch in dem Titel „More than words“ (Mehr als Worte), das im Duett mit Chorsolist Kurt Feth erklang, der dem 17-jährigen einen wunderbaren „Klangteppich“ bot.

Es war auch eine weise Entscheidung, die Instrumentalisten Fabian Strahl (Klavier), Philipp Astheimer (Kontrabass) und Steffen Mahr (Percussion) zu verpflichten, die nicht nur erstmals zusammen musizierten und exzellente Liedbegleiter waren sondern auch in den Instrumentalstücken „Everything I do, I do it for you“ und „Tequila“ mit großer Fingerfertigkeit und Rhythmus begeisterten.

Den Abschluss des Konzertes bildete  der peppige Titel “Good Vibrations”, mit dem “Da-Capo-1854” zum krönenden Abschluss nochmals musikalische Schwingungen übermittelten. Aber erst nach zwei erklatschten Zugaben, dem gefühlvollen Song “We are the world” und der Wiederholung von “Fix you”, durften die Mitwirkenden die Bühne verlassen.

Zum Bericht der Rheinpfalz

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