Von der Gründung bis heute
Der Männerchor des MGV 1854 ist dem Namen nach schon sehr alt. Tatsächlich liegt das durchschnittliche Alter unserer Sänger recht hoch und ja, wir haben die bekannten Schwierigkeiten, neue Sänger zu finden, die wir für unser traditionelles Liedgut begeistern oder wenigstens erwärmen könnten. Wir bedauern diese Situation manchmal, finden uns jedoch damit ab.

Bisher hat uns die Reaktion des geneigten Publikums noch immer gefallen und uns dazu ermuntert, mit unseren vorhandenen sanglichen Qualitäten weiter zu üben und das erreichte Niveau zu erhalten, getreu dem alten Motto „Musik, die nicht gehört wird, ist nichts wert.“ [Nero (37-68), Ks. 54]

Es ist ja eine große Besonderheit, wenn man eine im Zusammenklang mit Anderen durchaus beachtliche musikalische Leistung zustande bringen kann, ohne die technische Fertigkeit zu besitzen, ein Instrument zu beherrschen. Die menschliche Stimme gilt nämlich für sich als Instrument mit ganz eigenen Fähigkeiten.

Mit guter Ausbildung und vorgegebenem Wohlklang kann man
noch dazu solistisch hervortreten und bekannt werden.

Doch es ist ein sonst ganz ungewöhnlicher Umstand, dass der Zusammenklang von vielen einzelnen Begabungen und Fähigkeiten so einheitlich, harmonisch und ergreifend empfunden werden kann, wie es bei gut gelingenden Auftritten vorkommt.

Dazu zählen die meisten unserer „großen“ Konzerte, die seit Jahrzehnten in der Aula des hiesigen Von-Denis-Schulzentrums stattgefunden haben. Immer waren sie ausverkauft – wohl weil unser Publikum unsere Fähigkeiten kennt und schätzt. Die namhaften Solisten/innen und die jeweils engagierten Instrumentalmusiker – von kleiner Besetzung bis zum veritablen Sinfonieorchester – haben dabei nicht nur unser musikalisches Programm ergänzt, sondern wurden von den bisherigen Dirigenten regelmäßig auch zu (mit dem Chor) gemeinsamen Darbietungen eingesetzt.

Der jetzige Dirigent, Herr Pedro F. Lechner, leitet unseren Chor schon seit 1994. Das ist ein Beleg dafür, dass er in seiner Eigenart zu uns passt und wir uns gut an ihn gewöhnt haben.
Mögen Frieden und Freiheit, Eintracht und Frohsinn bei unserem Verein für alle Zukunft walten!